In einer losen Reihe stellen wir euch faire Kleidung vor – und zwar direkt aus unseren eigenen Kleiderschränken.

Wenn es draußen mal wieder stürmt und regnet und sich die Frage aufdrängt, ob dies wirklich noch Sommer ist oder schon der verfrühte Übergang zum Herbst, hilft manchmal nur noch eine wetterfeste Regenjacke. Abseits des wölfischen Branchenführers können Modebewusste, die vor allem nachhaltig einkaufen wollen, bei Patagonia zugreifen.

Patagonia nimmt zum Beispiel für die neue Regenjacke von Alf abgetragene Textilien im Rahmen des Common Threads Recycling Programms zurück und fertigt daraus neue Kleidung. Erkennbar ist das am Garnspulen-Logo auf dem Etikett. Die Jacke ist leicht, atmungsaktiv (welch Unwort) und wasserabweisend – der Regen steht förmlich mit seinen einzelnen Tropfen fest auf der Oberfläche der Jacke.

Auf den Spuren der Produkte

Neben der Verarbeitung und den verwendeteten Materialien ist für das amerikanische Unternehmen besonders Transparenz wichtig. Mit den Footprint Chronicles lässt sich der ökologische Fußabdruck von insgesamt 67 Patagonia-Produkten nachvollziehen. In einer Video-Reihe erfahren Interessierte noch mehr über die „Herausforderungen“ in der Produktionskette in Bezug auf soziale und ökologische Aspekte sowie die Produktqualität.

„1% for the Planet“ Initiative

Noch weiter zurück als die noch relativ junge Dokumentation des ökologischen Fußabdrucks geht die Verpflichtung von Patagonia, mindestens 1% des Umsatzes für den Schutz und die Erhaltung der Umwelt zu spenden:

Bis heute wurden dadurch mehr als 40 Millionen US-Dollar in Sach- und Geldspenden an Umweltschutzgruppen weltweit gespendet, die in ihrem direkten Umfeld damit ein Zeichen setzen. Die Gründung des 1% For The Planet® Clubs geht auf Yvon Chouinard, Gründer von Patagonia, und Craig Mathews, Inhaber eines Geschäftes für Anglerbedarf namens Blue Ribbon Flies, zurück. Ziel dieser gemeinnützigen Vereinigung ist es, andere Unternehmen zu motivieren, ihren Anteil am Umweltschutz zu leisten.

Alle Maßnahmen, die das Unternehmen für den Umweltschutz tätig, findet ihr hier. Eine kritische Analyse der Marketing- und Umweltmaßnahmen von Patagonia aus den Jahren 2007/2008 ist hier (Link auf PDF) zu finden. Die Einschätzung von wegreen zur Nachhaltigkeit von Patagonia könnt ihr dort nachlesen.

Patagonia gibt es unter anderem über den kwikshop auf der Berliner Kastanienallee.