GOTS, SAI, Euroblume, Fair Trade – es gibt viele Abkürzungen, Zeichen und Namen, die den Konsumenten von öko-fairen Textilien Sicherheit geben sollen. Doch zumeist wissen die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht in Ansätzen, was sich hinter den Buchstaben und Symbolen wirklich verbirgt und warum manche Kleidungsstücke zwar organic sind, aber bei Leibe noch nicht fair produziert sein müssen.

Fredericke Winkler von Beyond Berlin hat in den letzten Wochen eine vierteilige Artikelreihe über Textilzertifizierung veröffentlicht und Licht ins Zertifizierungsdickicht gebracht (Chapeau!). Neben Erklärung, welches Label nun für welche Rahmenbedingungen stehen, geht sie in ihren Artikeln auch darauf ein, dass Kleidung ohne Siegel nicht zwangsläufig unfair sind oder nicht aus Materialen aus biologischen Anbau bestehen. All das möchten wir euch nicht vorenthalten …

Picture made for Unicef Child Labour Campaign

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Zertifizierungen versprechen Licht in den Dschungel der wichtigsten Kriterien einwandfreier Ware zu bringen und den Verbrauchern die verantwortungsvolle Aufgabe abzunehmen, ein ethisches Urteil zu fällen. So erfolgreich die meisten Siegel diese Pflicht auch erfüllen, so ist die Zahl der Zertifizierungen selbst so hoch, wie ihre Ansätze unterschiedlich sind. Am Ende sieht der Verbraucher trotz aller Mühe den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr … Click!

Immer sauber bleiben – Biosiegel versprechen umweltfreundliche und gesunde Textilien

Ein vielen Verbrauchern optisch vertrautes Label ist die weiße Blume mit dem Schriftzug „Textiles Vertrauen“. Dahinter verbirgt sich der Öko-Tex Standard 100, der mit Schadstoffprüfungen nach eigenen Angaben für weltweit gesundheitlich unbedenkliche Textilien bürgt. Das Prüfzeichen gibt es seit 1992 und sein Standard basiert auf den bereits damals existierenden gesetzlichen EU-Prüfnormen zur Verwendung von Chemikalien … Click!

Was ist schon fair? – Zwei Siegel, die soziale Gerechtigkeit versprechen

Sprechen wir von fairen Waren, so weiß der Konsument von heute, was das bedeuten könnte: ordentliche Bezahlung, soziale Absicherung, keine Kinderarbeit. So leicht dies in der westlichen Welt klingt […], so komplex ist die Umsetzung sozialer Standards in den so genannten Entwicklungs- und Schwellenländern … Click!

Wer A sagt, muss auch B sagen – Zertifziert ökofair durch Kombisiegel

Kein Konsument, der sich mit nachhaltiger Mode beschäftigt, beschränkt sein Interesse nur auf faire oder ökologische Kleidung. Denn wenn man erst einmal das ethische Konzept hinter beiden Ansätzen verinnerlicht, schnürt man sie fast automatisch zu einem Gesamtpaket namens Grüne Mode zusammen … Click!

(c) oddsock

Can you repeat that in English, please? Sure, we can …

GOTS, SAI, EU Eco-Label, Fair Trade – there are a lot of acronyms, images and names which should inform the consumer about eco-fair fashion. But most of the time just a few have an idea what kind of information they receive with these special eco-fair certificiates.

In the last couple of weeks, Fredericke Winkler of Beyond Berlin published four articles about textile labels and put a spotlight on the most common acronyms, signs and names. Besides explanations about the specific criteria, she also wrote about the fact that a shirt or a jeans without any eco-fair certificate has to be unfair or wasn’t made out of 100% organic cotton. So, let’s dig for this …

(c) Ewa Rozkosz

Trust but verify – Quality labels help make the right decision to buy

The origin of every non-textile product certainly has a complex history too, but none of them gets so under the skin without an obligation to provide comprehensive details of ingredients, for example, as is required for products such as food or cosmetics. Although most labels fulfil this obligation successfully, the number of certifications itself is as high as their approaches are different. In the end, the consumer can no longer see the forest for the trees despite all his efforts … Click!

Keep clean – Organic labels promise environment-friendly and healthy textiles

Many consumers are familiar with the white flower label with the lettering “CONFIDENCE IN TEXTILES”. Behind this label is the Oeko-Tex Standard 100, which claims its tests for harmful substances guarantee healthy and safe textiles throughout the world. The test label was introduced in 1992 and its standard is based on the legal EU test standards for the use of chemicals, which already existed at that time … Click!

What does fair really mean? – Two labels that promise social justice

If we refer to goods being fair, today’s consumer understands what that could mean: proper payment, social benefits and no use of child labour. As easy as this sounds in the western world, , implementing social standards is a complex issue in the so-called developing and emerging countries … Click!

If you start you must finish

No consumer who takes an interest in sustainable fashion just limits his interest to either fair clothing or eco-clothing. The reason is that, if you endorse the ethical concept behind these two descriptions, you nearly always automatically roll them up into a total package called Green Fashion … Click!