In einer losen Reihe stellen wir euch faire Kleidung vor – und zwar direkt aus unseren eigenen Kleiderschränken.

In Berlin schneit es wieder, die Temperaturen sinken. Da wünscht sich mancher Mann nichts lieber als ein wärmendes Hemd oder Shirt für die Momente auf den Straßen Berlins. Alf hat solch ein Hemd in einem seiner Lieblingsläden gefunden: dem fein und ripp auf der Kastanienallee.

Seit Dezember haben Joachim, Aljoscha und Marlon ihren eigenen Laden eröffnet. Ein Teil des väterlichen Reisebüros dient nun dazu, nicht nur eine Reise in die 1920er Jahre zu unternehmen, sondern vor allem modische Schätze aus den zurückliegenden 90 Jahren zu entdecken.

Unbelassene Baumwolle anno 1920

Original und ungetragen fühlt sich das dicke Knopfleistenhemd besonders weich an. Kein Wunder, ist doch das Hemd mit einem Fähnchen für „Plüschware“ versehen und erinnert an Nicki-Stoff. Statt Nicki trägt Alf allerdings naturbelassene Baumwolle auf der Haut, mit einer 3/4 Armlänge. Nach dem Waschen bei 30 Grad sollte das Hemd noch in Form gezogen werden – fertig ist der warme Begleiter für kalte Tage und Nächte.

 

Produziert wurden diese Hemden, die es auch in weiteren farblichen Ausführungen sowie in „dünn“ gibt, in den 1920er und 1930er Jahren. Aufgespürt wurden die Exemplare in alten Lagerhallen – Alfs Hemd stammt von der schwäbischen Alp. Kostenpunkt für das Fundstück aus einer anderen Zeit: 70 Euro.

Die beiden Brüder samt Vater im Gepäck erweitern ihr Sortiment peu à peu. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, schickt am besten eine Mail an aljoscha[.]augustin[at]feinundripp.de, um in den Newsletter aufgenommen zu werden.

Wo finde ich was?

Das fein und ripp findet ihr auf der Kastanienallee 91/92 in Berlin-Prenzlauer Berg. Online sind die drei Herren unter http://www.feinundripp.de/ zu finden.

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