Seit 30 Jahren wird am 8. März der internationale Tag für die Rechte der Frau gefeiert. Gefeiert? Nun, nicht wirklich. Diskriminierung und Gewalt prägen unser Leben weltweit – von Männern und Frauen. Amnesty International will in diesem Jahr mit der Puppen-Aktion „Äußerst grausames Spiel“ auf die Situation von Frauen hinweisen – und wir haben mitgemacht.

„Nähen für die Menschenrechte“ – unter diesem Motto hatte Amnesty International dazu aufgerufen, Stoffpuppen für eine Protestaktion zu nähen. Diese werden dann deutschlandweit bei Aktionen von Amnesty International am 8.März verteilt.

Wir hatten uns gleich an Stricknadel und Faden gemacht und unsere Designmob-Sisters genäht. Sie sind, wie wir erfahren haben, auch sicher angekommen.

Anne aus Berlin hat die Designmob-Sisters auf die Reise geschickt – ausgestattet mit Schals, damit sie nicht frieren müssen. Wie toll! Wir freuen uns, dass die Puppen Nr.75, Nr.76, Nr.77, Nr.78 und Nr.79 gut bei uns ankamen. Genäht wurden die Puppen von der Fairtrade-Initiative „Designmob“ aus Berlin, zu der auch Anne gehört … herzlichen Dank euch alle!

Wer mehr über Menschenrechtsverletzung  an Frauen und die Arbeit von Amnesty International erfahren will, möge sich diese Informationen unter www.amnesty-frauen.de beschaffen und danach mit etwas offeneren Augen durch unsere Welt gehen.

Laßt uns mit diesem äußerst grausamen Spiel endlich aufhören – Stop War & Violence, now!

Veranstaltungen in Berlin

Eine große Veranstaltung gab es unter anderem auch in Berlin. Einen Tag vor dem Internationalen Frauentag haben sich Katja Riemann, Markus Kavka und weitere Gäste am Brandenburger Tor eingefunden und über das Thema „Der arabische Frühling darf nicht verblühen“ gesprochen (> Info).

Wer es kuscheliger und heimeliger mag und gleichzeitig die Kugel flitzen lassen möchte, dem sei „> Kickern für die Menschenrechte“ ab 20 Uhr empfohlen. Treffpunkt ist die > Platzwart Kickerbar in der Manteuffelstr. 110 in Berlin-Kreuzberg.