Schnallt Euch an, werte Tanzgemeinde, der CLUBMOB.BERLIN startet in die zweite Runde. Die Gang wird die Samstagnacht im > M.I.K.Z. verbringen – 100 Prozent des Tresengewinns fließen im Anschluß in die klimafreundliche Sanierung des Clubs. Wir sagen: Hin da und für das Klima tanzen!

Diesmal bietet das Team des CLUBMOB.BERLIN nicht nur ein fröhliches Tanzspektakel, sondern auch viel Information. Deswegen startet bereits ab 21 Uhr die > Infoveranstaltung „Wie nachhaltig können Clubs sein?“ mit Vorträgen und einer Diskussion von und mit CLUBMOB.BERLIN, ClubConsult, dem Berliner Energiecheck und der Green Music Initiative.

Wir kriegen nicht genug – 5 Euro Eintritt bis 24 Uhr

Ab 22:30 Uhr heißt es dann: > „CLUBMOB.BERLIN meets We can’t get Enough” mit einem tollen Line-Up, inklusive > Frieder Blume an den Turntables!

Line-Up: Andy Kohlmann – live (supdub), Robosonic (jackmode), Ryan Dupree – live (stil vor talent), Frieder Blume (crossfrontier audio, Yippiee), Lars Wickinger – live (so what), Beatmörtelz (sisyphos), Alex Sander (kill A beAt), Rekardo Rivalo (belo horizonte / brazil), Dominik Vaillant (kalender), Róman Fleischer aka Dirty Room – live (glückskind)

So – und um was geht es noch einmal genau?

5.500 Clubs gibt es in Deutschland, davon alleine 300 kleine und große Tanztempel und Kellerräume in Berlin. Jeder dieser Clubs stößt im Jahr durchschnittlich 90 Tonnen co² aus. Wahnsinn, oder? Verdammt viel, nicht wahr?

Genau an dieser Stelle setzt der CLUBMOB.BERLIN an: Seit Mitte 2011 arbeitet das Projektteam mit Unterstützung von > THEMA1, der > sinnwerkstatt, > MORGEN LANDE, dem > Berliner Energiecheck und der > Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz e. V. an der Planung und Organisation von Club-Events, die den Energiebedarf und passende  Energieeffizienzmaßnahmen  in den Blick nehmen.

Feiern. Clubben. Party machen. Der Tag danach ein verkatertes Trauerspiel. Das Atmen fällt schwer, die Energie ist raus und die Zeit der Erholung viel zu kurz. Hoffentlich räumt jemand auf und kümmert sich um den Müll. Das ist uns allen schon passiert – auch der Umwelt.

Erstes Ergebnis: Ein Club (das SO36). Ein Clubmob (am 19. Dezember 2011). 300 Feiernde. 2110 Euro Gewinn. Ein voller Erfolg, wie die > Bilanz des Abends und die weitere klimafreundliche Sanierung des Clubs zeigt.

Wir haben doch erst angefangen

Nach diesem tollen Erfolg und der großen Resonanz wurden die Vorbereitungen für den zweiten CLUBMOB vorangetrieben und münden in eine weitere wunderbare Nacht – am 21. April 2012 im M.I.K.Z. in Berlin-Friedrichshain.

„Geht ab!“, meinen die Kollegen. Finden wir auch und sind auf alle Fälle da – ihr auch?