Was war das für eine Feier des „besten und ersten Hamburger bio-fairtrade-Modelabel“s Anfang April in Hamburg! Das einzige Problem: Es wurde Abschied gefeiert. Mathias und Wiebke, die fairliebt Anfang 2006 gegründet hatten, hören auf. Im LOKAL konnten sich alle Freunde und Interessierten noch einmal von der Schaffenskraft der beiden überzeugen. Shirts für Bands, Shirts mit Bands, Shirts für NGOs und soziale Projekte sowie eigene Prints säumten die Räume in der ersten Etage, während unten gelacht, gesungen, gelesen und zurückgebliebt wurde. Ein schönes Fest!

Und, war es das jetzt?

Nein, nicht ganz. Wem auch immer sei Dank! Denn: Es gibt noch einige Schätze und Kostbarkeiten im Lager von fairliebt, die darauf warten, geborgen zu werden. Der Clou neben den tollen Prints ist die Herstellung der Shirts. Diese werden in Kenia genäht und tragen das Naturtextil-Siegel (IVN). Dies bedeutet 100 Prozent Biobaumwolle, sichere Arbeitsbedingungen, feste Löhne und natürlich keine Kinderarbeit. In der kenianischen Näherei existiert zusätzlich ein Mikrokreditsystem. Von jedem verkauften Kleidungsstück zahlt fairliebt 50 Cent in diesen Fond für Kleinkredite. Ab und an benötigt man dann noch etwas Glück und den richtigen Zeitpunkt, um ein wahres Unikat zu ergattern. So wie Alf, der ein Exemplar der jüngsten Kreation von fairliebt erworben konnte: Das „faster than a fax machine“ Bike-Shirt!

Bis Dannimanski und auf zu neuen Taten

Ach ja, es schmerzt mitunter, wenn etwas Schönes und Gutes zu Ende geht. Doch, wie bereits in der Rede, die nicht gehalten wurde, angeklungen ist: Auf zu neuen Taten! Deswegen: Mathias, für die nächsten Schritte einfach alles erdenklich „Beste“. Und Wiebke? Die macht Hamburg mit ihrem glore Store sowieso noch schöner, fairer, ökiger!