Altes neu aufbereiten, Weggeworfenes wieder verwenden, neues Design für eine nachhaltige Zukunft entwerfen – nicht weniger als das haben sich angehende Modedesigner der Hochschule Hannover zum Ziel gesetzt. Ihre innovativen Ansätze und ihre kreativen Ideen werden seit dem 29. Oktober in der Ausstellung „Restlos – Zukunftsweisende Mode aus Hannover“ in Berlin präsentiert.

Die Studenten haben in ihren Entwürfen den Verschnitt auf ein Minimum reduziert, verwandeln gebrauchte Kleidungsstücke in produktionsfähiges „Redesign“ und experimentieren mit der sinnvollen Resteverwertung.

Die Besucher können sich auf Entwürfe freuen, die mit den Industrieabfällen eines namhaften Sporttextilienherstellers arbeiten, Fallschirmseide eine neue Bestimmung geben und mit Schnürsenkeln aus der Vorsaison Mode für Morgen schaffen.

Zur Finissage der Ausstellung am 7. November ab 19 Uhr in der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin wird herzlichst eingeladen. Neben einem Werkstattbericht der Studierenden sowie ihrer Professorin Martina Glomb hat sich Magdalena Schaffrin noch einige Gedanken zur Nachhaltigkeit in der Mode gemacht. Zudem wird eine modischen Inszenierung der Studierenden und ihrer Kreationen zu sehen sein. Um Anmeldung für die Finissage wird per E-Mail unter info[at]landesvertretungniedersachsen.de bis zum 5. November 2012 gebeten.

Die Landesvertretung Niedersachsen in Berlin (In den Ministergärten 10 | 10117 Berlin) zeigt die Kollektionen in ihren Räumlichkeiten noch bis zum 8. November.

Foto: Hans Jürgen Oertelt (Model: Claudia Petersen)
mit Material von der Modedesign Hochschule Hannover