bleed organic clothing ist ein öko-faires Streetwear-Label aus dem fränkischen Helmbrechts. Der Kopf dahinter gehört Michael Spitzbart. Er liebt vor allem extreme Sportarten wie Skateboarding, Surfen, Montainbiking und Snowboarden. Deswegen könnte „bleed“ auch für die Verletzungen stehen, die sich Extremsportler beim Ausüben ihres Hobbys so zufügen können. Doch „bleed“ steht explizit bildhaft für die „blutende“ Umwelt, die seit Jahrzehnten vom Menschen ausgebeutet wird.

„Bleed: Organic Clothing“ Image-Film from SkwirralMedia on Vimeo.

Umwelt schonen und diese erhalten und deswegen nachhaltige und ökologische Street- und Sportswear herstellen und verkaufen – dies ist der Hintergrund von bleed organic clothing. Die ökologische und menschliche Belastung, die während der Produktion unserer Kleidung entsteht, soll gering wie möglich gehalten werden. Deswegen sind Michael und sein Team auch immer auf der Suche nach neuen Materialien und technischen Verbesserungen. Deswegen kommen eben auch recycelte Materialien zum Einsatz, speziell für besonders anspruchsvolle Sportbekleidung.

Ich habe mich für das Indigo Hemp Shirt entschieden. Neben einem hohen Tragekomfort kann das Shirt im Sommer offen und im Winter geschlossen getragen werden. Dabei stechen vor allem die farbigen, veganen Knöpfe aus Steinnuss ins Auge, die sich vom Indigo abheben.

 

Das Shirt besteht zum einen aus 55 Prozent Hanf, das aus China bezogen wird. Vor Ort wird die Naturfaser partnerschaftlich und fair mit den Farmern vor Ort angebaut. So soll mit gutem Beispiel vorangegangen und versucht werden, auch in China wichtige soziale Kriterien einzuführen. Der Produktionsmanager von bleed organic clothing, der seit vielen Jahren zusammen mit einheimischen Farmern eine Plantage betreibt, besucht den Standort mehrmals im Jahr und arbeitet kontinuierlich an einer Verbesserung der sozialen Bedingungen vor Ort. Weitere Vorteile von Hanf: Der minimale Wasserbedarf und der Anbau ohne jeglichen Pestizid- und Herbizideinsatz.

Zum anderen besteht das Shirt aus 45 Prozent Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau. Dieses Material wird streng nach den Richtlinien des GOTS (Global Organic Textile Standards) verarbeitet. Diese Standards greifen bereits beim Anbau der Baumwolle. So werden die Arbeitsbedingungen der Farmer in Afrika und Indien vor Ort verbessert und sowie der restliche Herstellungsprozess, der komplett in Portugal stattfindet, überwacht.

Zertifikate sind allgemein wichtig, um Transparenz und Vertrauen des Kunden in die Produktion eines Unternehmens zu stärken. Da wir aber einen wesentlichen Fokus auf Forschungs- und Entwicklungsarbeit exotischer und nachhaltiger Materialien legen, fällt eine Zertifizierung unkonventioneller Fasern häufig schwer. Beispielsweise nehmen wir lieber eine Schwachstelle in der Zertifizierung in Kauf, als auf eine Faser zu verzichten, die aufgrund ihres minimalen Wasserbedarfs und ohne jeglichen Pestizid- und Herbizideinsatz einen bedeutenden Beitrag zur Umweltentlastung liefert, und gleichzeitig fairen Lohn für gute Arbeit in einem sozial schwachen Land integriert.

bleed organic clothing setzt zudem auf Tencel bei Funktionsshirts und Recycled Polyester bei veganen Jeans und Funktionsstoffen. Die Sympatex-Stoffe sind aufgrund ihrer außergewöhnlichen Umweltfreundlichkeit mit dem ÖkoTex Standard 100 als auch dem bluesign®-Zertifikat ausgezeichnet. Alles in allem eine mehr als runde Sache beim Label, bei dem Hanf (auch) auf die Haut gehört!

Für alle Leserinnen und Leser unseres Blogs haben Michael und sein bleed-Team ein besonders Schmankerl: Mit dem Gutscheincode „bleedxdesignmob2012“ spart ihr insgesamt 10 Prozent auf euren nächsten Einkauf bei bleed organic clothing. Viel Spaß damit!