Von Anna Eimerl

Es gibt sie wie Sand am Meer und doch ist man ständig auf der Suche nach der richtigen Adresse: Vintage Stores. Besiedeln sie doch jede größere Stadt und finden sich mittlerweile natürlich auch ebenso online wieder. Doch entweder bieten sie günstige Stücke in Hülle und Fülle an, dass einem gar schwindelig bei all dem Angebot wird. Oder aber, ein wohl sortiertes Vintage-Sortiment trifft auf horrende Preise, bei denen einem die Spucke im Hals stecken bleibt. Doch nun reiht sich Hoffnung in die Kette mit ein und wir verweisen auf die neu avancierte Adresse: RucksackRucksack.

Und der Name lässt es bereits erahnen, denn bei RucksackRucksack geht es um den Sack für den Rücken oder wahlweise die Schulter. Eine Webseite im schlichten Look mit einer feinen Auswahl an Rucksäcken aus zweiter Hand. Die Rucksacksammlung zum Abkaufen im Online Shop-Format ist der neuste Streich auf dem kunterbunten Vintage-Spielplatz in Berlin. So simpel, so einfach: eine Webseite, eine Idee. Hier steht ein Rucksack neben dem anderen, aufgereiht in kleinen virtuellen Schaufenstern, und alle warten sie auf einen neuen Besitzer – und das ab 15 Euro. Bestellt wird per Mail, nach dem Motto: Wer zuerst kommt, trägt zuerst.

Anna Eimerl aus Berlin ist freiberufliche Journalistin im Bereich Mode und drum herum. Ohne damals zu wissen was ein Blog wirklich ist, gründete sie 2008 einen und irgendwie wurde daraus Kalinka.Kalinka. Der Blog ist nun erwachsen geworden, auf eine eigene Domain umgezogen und hat sich stetig vergrößert. Kalinka ist zum Blogazine avanciert, irgendwo zwischen Blog und Online Magazin. Auch der Themenbereich hat sich etwas gedehnt und Design, Beauty und Musik rücken mit in den Vordergrund. Während sie gleichzeitig im 15-Minuten-Takt ihrer Carmex-Sucht fröhnt und heimlich unterm Tisch twittert, hat sie mit Florian Wenningkamp auch noch Kalinka Vintage aus dem Boden gestampft.

Foto: RucksackRucksack
Der Artikel erschien bereits in unserem Lieblings-Blogzine Kalinka.Kalinka.