Unglaublich, aber wahr: In nahezu jedem T-Shirt aus Baumwolle stecken 2.700 Liter Wasser. Virtuelles Wasser, sprich: Wasser, dass zwar nicht verbraucht, aber zumindest gebraucht wird. Diesen unfassbar hohen Wert können Verbaucherinnen und Verbraucher reduzieren. Das Video How Your T-Shirt Can Make A Difference von WWF US zeigt die wichtigsten Zahlen und gibt zwei einfache wie nützliche Tipps!

Neben der genauen Zusammensetzung des immensen Wassergebrauchs bei der Produktion von T-Shirts aus Baumwolle zeigt das Kampagnenvideo auch, dass wir trotzdem des hohen Wassergehaltes unseres Planets nicht darauf verlassen können, dass immer genügend Wasser vorhanden ist. 97 Prozent des Wasser ist nämlich salzig und kann deswegen für uns Erdenbürger nicht bzw. nur eingeschränkt benutzt werden. Zwar probieren Wissenschaft und Technik schon länger aus, Wasser schnell und effektiv zu entsalzen, der entscheidende Schritt hierbei blieb allerdings aus. Weitere 2 Prozent sind in Schnee und Eis gebunden. Letztlich bleibt nur 1 Prozent Wasser übrig, mit dem wir leben können!

Die Empfehlungen von WWF US sind einfach wie sinnvoll: Jede und jeder sollte sich überlegen, wie viele T-Shirts (oder auch andere Kleidungsstücke aus Baumwolle) wirklich im eigenen Kleiderschrank hängen sollten. Zudem sollte auf aufwändiges Bügeln und Trocknen des T-Shirts verzichten werden, um noch einmal ein Drittel des co²-Abdrucks des T-Shirts zu reduzieren. Klingt erst einmal wenig, aber genau diese kleinen Schritte im Alltag können vieles bewirken. Probiert es aus!

Foto: WWF US